Archiv für Dezember, 2011

Todeszone – Nach dem Super-GAU in Biblis 5-5 *

more at … www.assistenz24.at D 1991 – Viel Aufregung um einen Film, der: wie die Kritik nach der Sendung verwundert konstatierte: keine Horrorgeschichte im Hollywood-Stil präsentierte, sondern sich strikt an die Fakten hielt: klar, sachlich und kühl. Und der gerade deshalb eine nachhaltige Wirkung erzielte: Ein beklemmendes Dokument über eine Katastrophe, die tatsächlich stattfinden könnte: jederzeit. Ein Bus fährt langsam über die mittelalterliche Tauber-Brücke. Die Passagiere tragen Atemschutzmasken und weiße Schutzanzüge. Sie sind auf dem Weg in eine Geisterstadt: Rothenburg. Menschenleere Plätze, Straßen ohne Autos, Häuserzeilen mit verschlossenen Fensterläden, stillgelegte Büros und Fabriken. Frankfurt am Main, Darmstadt, Rüsselsheim: verbotenes Gebiet. Dies sind Bilder aus der Sperrzone, drei Monate nach der Katastrophe, dem Supergau im Atomkraftwerk Biblis. Mehr als zehntausend Quadratkilometer hat der Krisenstab in Bonn räumen lassen, in der Nacht und den Tagen nach der Kernschmelze. Zum erstenmal darf eine Gruppe ausgewählter Journalisten die Todeszone betreten. Ein Film über den undenkbaren Unfall, der gleichwohl in Risikostudien und Katastrophenschutzplänen berechnet, aber nicht zu Ende gedacht wird. Eine Fiktion mit dokumentarischen Fakten, die das Unsichtbare zwischen den Zeilen wissenschaftlicher Abhandlungen sichtbar macht. Ein Dokumentarspiel, in dem sich Politiker und Wissenschaftler zu den Folgen der Katastrophe äußern. Und in dem Menschen aus der
Video Bewertung: 5 / 5


Google+
Teilen